Das Gelände


Die Evangelische Christuskirche in Dietzenbach steht als eine der ältesten Kirchen in der Region unter Denkmalschutz. Sie steht auf einem Platz in der idyllischen Altstadt von Dietzenbach, umgeben von tiefhängenden und schattenspendenden Bäumen. Ihren heutigen Namen trägt die Kirche seit dem Jahre 1994.


Der große gut gepflegte 'Kirchgarten' lädt die Besucher zum Verweilen ein. Für eine Verschnaufpause unter alten Bäumen ist in Form mehrerer Bänke gesorgt. Für junge Gäste finden sich aus Baumstämmen gesägte Stühle, die zu einer Sitzrunde arrangiert wurden. Ideal zum Diskutieren oder für eine gemütliche Runde abseits der Alltags-Hektik. So läßt sich bei schönem Wetter oder nach dem Gottesdienst gern ein Stündchen im Garten verweilen. Übrigens kann es sich auch abends lohnen, denn zeitweise wird die Kirche mit zahlreichen Scheinwerfern beleuchtet.

 


Die Kirche hat ca. 500 Sitzplätze und ist im Stil ihrer Entstehungszeit mit viel Holz und Bauernmalerei gestaltet. In den Jahren 1969/70 erfolgte die letzte große Renovierung, bei der auch der Dietzenbacher Maler Schmandt einen Großteil mitarbeitete. Besonders hervorzuheben sind: die bäuerlich naiv gemalten Apostelbilder an der Orgelempore, die barocken Ornamentmalereien an den Verkleidungen der Hauptempore, das Altarkreuz hinter dem Altar mit Jesus auf der Vorderseite und dem Totenkopf auf der Rückseite, sowie der aus Eichenholz geschnitzte Opferstock und der aus dem 17. Jahrhundert stammende Taufstein. Weiterhin findet sich eine nicht mehr lesbare Grabplatte, zum Grab der ersten Frau des Pfarrers Preibisius (1784) gehörend. Die Kanzel stammt vom Frankfuter Künstler Schnorr.

 

Die Orgel wurde kurz vor der Währungsreform 1948 auf die noch heute vorhandene Version mit 13 Registern, 2 Manualen und mehr als 800 Pfeifen umgestaltet. Die heutigen Glocken der Christuskirche stammen aus dem Jahre 1921 und wurden von der Glockengießerei Schilling & Lattermann aus Apolda gegossen und sind aus Stahl. Die drei Klangstahlglocken hängen übereinander im Turm und zeigen die Umschrift: 'Ehre sei Gott in der Höhe, Friede auf Erden und den Menschen ein Wohlgefallen.'